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Was wir wollen
Synopse "Die Liberalen Ziele" gegenüber "Das will Rot-Grün-Rot"


Kampagne zur Wahlfreiheit
FDP Hessen will vernünftigen Nichtraucherschutz und keine weiteren Verbote!

Schwerpunkte liberaler Bildungspolitik

Bildungspolitik ist mir besonders wichtig!

Seitdem ich vor 10 Jahren bei den Jungen Liberalen und der FDP angefangen habe, mich politisch zu engagieren, interessiere ich mich für Bildungspolitik und kämpfe mit meinen Kollegen für eine bessere Bildungspolitik in Hessen.
Ich bin Bildungspolitische Sprecherin der FDP Schwalm-Eder und sowohl im Kreistag als auch im Stadtparlament zuständig für das Bildungsressort.

Im Landtagswahlkampf setzen wir uns in diesem Bereich vor allem für folgende Punkte ein:


1. Erhalt der drei Bildungsgänge
2. Erhalt der Schulvielfalt
3. Bildung so früh wie möglich
4. Bildung so individuell wie möglich
5. Bildung so eigenverantwortlich wie möglich
6. Bildung so umfangreich wie möglich

Im Detail bedeutet das:

1. Erhalt der drei Bildungsgänge

Die FDP setzt sich für den Erhalt der Bildungsgänge Hauptschule, Realschule und Gymnasium ein und fordert eine Stärkung des jeweiligen Abschlussprofils.

- der Bildungsgang Hauptschule bereitet Jugendliche in 5 Jahren (Klasse 5-9) auf den Eintritt in das Berufsleben vor und muss daher von Anfang an den Unterricht in Projektarbeit gestalten, ab Klasse 7 mit der Information über Berufsbilder beginnen und ab Klasse 8 mit Praxistagen arbeiten.

- der Bildungsgang Realschule bereitet Jugendliche sowohl für einen Berufeinstieg als auch für den Übergang auf die Oberstufe vor und muss daher besonderen Wert auf die individuelle Förderung des Einzelnen und ein differenziertes Fächerangebot für alle legen.

- der Bildungsgang Gymnasium bereitet die Jugendlichen in 8 (Gymnasium) oder 9 Jahren (Integrierte Gesamtschule) auf die allgemeine Hochschulreife vor, die zu einem Studium aller Studiengänge befähigt.

Am Ende der drei Bildungsgänge unterziehen sich alle Schülerinnen und Schüler einer landesweit vergleichbaren Prüfung mit einheitlichen Aufgaben.
Dabei gilt das Prinzip: Kein Abschluss ohne Anschluss!


2. Erhalt der Schulvielfalt

Die FDP setzt sich für ein vielfältiges Angebot an Schulformen in Hessen ein, da sie das Bildungsangebot nach Neigung und Begabung für alle Schülerinnen und Schüler sicherstellt und die Wahlfreiheit für Eltern gewährleistet. Schulen müssen aber die Möglichkeit erhalten, ihre internen Strukturen eigenständig zu verändern.


3. Bildung so früh wie möglich

Die FDP setzt sich für verbindliche Bildungsstandards auf der Grundlage des hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes ein. Die Kindertagesstätten benötigen aber für ihre Umsetzung finanzielle und personelle Unterstützung des Landes. Bildung muss bereits im vorschulischen Bereich beginnen, um alle Kinder besser auf die Schule vorzubereiten und den Grundstein für Lebenslanges Lernen zu legen.
Die FDP fordert ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle Fünfjährigen (die Kinderschule), das der intensiven Förderung jedes einzelnen Kinde dienen soll, damit alle Kinder möglichst gleiche Startchancen erhalten.


4. Bildung so individuell wie möglich

Die FDP fordert für jedes Kind eine an seinen Begabungen orientierte individuelle Förderung.
Kein Kind soll im hessischen Schulsystem verloren gehen und ohne Ausbildungsplatz oder realistische Weiterbildungsperspektive die Schule verlassen.


5. Bildung so eigenverantwortlich wie möglich

Die FDP fordert mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit für die Schulen.
Für die Entwicklung eines Schulprofils und für die Umsetzung des Schulprogramms benötigen Schulen mehr Eigenverantwortung und weniger Gängelung durch die Kultusbürokratie. Sie müssen daher ihr Personal selbst bestimmen und ein Haushaltsbudget führen können.


6. Bildung so umfangreich wie möglich

Die FDP fordert mehr Ganztagsschulen, um Schülerinnen und Schülern mehr Zeit zum Lernen zu geben und um ihnen ein vielfältiges Bildungs- und Freizeitangebot bieten zu können. Ganztagsschulen sollen zum Lern- und Lebensort der Jugendlichen werden. Vereine, Volkshochschulen, Musikschulen, Kirchen, Feuerwehren und andere Anbieter sind daran zu beteiligen.